shadow

Wieder mal neues vom Glasfaserprojekt in Zorneding

Seite 2 – Glasfaser-News für Zorneding – Ausgabe 4 – April 2019
(Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung durch Deutsche Glasfaser)

Deutsche Glasfaser meldet Beginn des Endspurts

Endlich gibt es mal wieder einen Newsletter von Deutsche Glasfaser an die Zornedinger Kunden – er ist gestern (13.4.2019) auch per uns in Form einer E-Mail angekommen. Diesmal enthält er tatsächlich endlich mal viele sehr konkrete Infos zum Ausbaustand in verschiedensten Straßen und listet auf, wo es noch klemmt und wo es jetzt wirklich voran geht. So ist zu lesen, dass endlich die vielen bereits gegrabenen Hausanschlüsse im Wohngebiet östlich der Herzog-Albrecht-Straße tatsächlich angeschlossen werden können. Zudem ist zu lesen, dass einige große Wohnanlagenprojekte wohl immer noch nicht zwischen den Eigentümern/Hausverwaltern und Deutsche Glasfaser ausverhandelt werden konnten.

Wie schon bei den letzten Newsletterausgaben dürfen wir als Vertriebspartner von Deutsche Glasfaser diesen Newsletter natürlich wieder hier auf unserer Homepage veröffentlichen und zum kostenlosen Download anbieten. Wer also den Newsletter nicht direkt bekommen hat, weil er beispielsweise in seinem Glasfaser-Vertrag dem Erhalt von Infos und Werbung per E-Mail nicht zugestimmt hat, oder sich einfach nur über den Stand der Dinge in Zorneding informieren will, kann sich den PDF-Newsletter Ausgabe April 2019 gerne unter diesem Link herunterladen oder die vier Seiten nachfolgend als JPG-Vorschaubilder ansehen und lesen.

 

 

Seite 1 – Glasfaser-News für Zorneding – Ausgabe 4 – April 2019
(Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung durch Deutsche Glasfaser)

Die Fritzbox-Router haben die CeBIT überlebt

Letzte Woche feierte AVM das 15jährige Jubiläum der Vorstellung der FRITZ!Box

Fritzbox 7490 ist bislang wohl der erfolgreichste Router aus dem Hause AVM. Sie wurde 2013 eingeführt und wird immer noch gerne gekauft, obwohl es inzwischen mit der 7590 einen leistungsfähigeren Nachfolger gibt.
(Foto: Peter Pernsteiner)

Am 18. März 2004 war auf der Computermesse CeBIT wieder einmal Pressekonferenz von AVM. Wie in den Vorjahren hatte das Unternehmen interessante Produktvorstellungen für die Telefonanlagen-Welt im Gepäck. Aber diesmal startete eine richtige Erfolgsgeschichte – die Vorstellung der ersten FRITZ!Box. Und diese Erfolgsgeschichte des damals noch relativ kleinen Unternehmens AVM hat sogar die damals noch gigantisch große Computermesse CeBIT überlebt – sie zählte 2004 immerhin mehr als 500.000 Besucher und wurde bekanntlich letztes Jahr wegen der massivst gesunkenen Resonanz mit nur noch ca. 120.000 Besuchern (gegenüber ca. 200.000 in 2017) endgültig eingestellt.

Der Produktname FRITZ war damals zwar nicht mehr ganz neu, weil er von AVM schon auf früheren CeBIT-Messen verwendet wurde – beispielsweise auf der CeBIT 2002 für den damals vorgestellten DSL-Accesspoint BlueFRITZ! AP-X und einen dazu passenden USB-Drahtlosadapter. Im Jahr 2004 kam das Unternehmen aber auf die Idee, fortan seine Router einfach FRITZ!Box – gefolgt von einer Nummer – zu nennen.

Das Fritzfon C5 ist ein sehr handliches DECT-Schnurlostelefon …
(Foto: Peter Pernsteiner)

Immer wieder neue Fritz-Boxen

Seit nunmehr 15 Jahren präsentiert AVM fast schon regelmäßig neue FRITZ!Box-Modelle mit interessanten technischen Features. So wurde 2009 mit FRITZ!Box 7390 der erste Router für VDSL-Anschlüsse vorgestellt, der später auch für VDSL-Vectoring geeignet war. Mit der FRITZ!Box 7590 präsentierte AVM 2017 sein aktuelles DSL-Flaggschiff – das schon fit für die Technologie Supervectoring mit bis zu für 250 MBit/s war. Für den Einsatz an Kabelanschlüssen gibt es bereits seit 2010 eine FRITZ!Box und im Jahr 2018 folgte mit der FRITZ!Box 6591 Cable ein Router für Kabelnetze, der Datenraten von bis zu 1 GBit/s ermöglicht.

Laut Pressemeldung von AVM gibt es inzwischen “FRITZ!Box-Modelle für alle Anschlusstechniken: DSL, Kabel, Glasfaser und LTE. Regelmäßige Updates von FRITZ!OS, dem Betriebssystem der FRITZ!Box, halten die Produkte auf einem aktuellen Stand. Dank FRITZ!OS sind FRITZ!Box-Modelle heute eine Smart-Home-Zentrale und bilden mit weiteren FRITZ!-Produkten ein WLAN-Mesh-System für eine optimale drahtlose Kommunikation. AVM ist mit der FRITZ!Box-Familie Marktführer in Deutschland und überzeugt Millionen Anwender durch Qualität, einfache Bedienung der Produkte und nützliche Funktionen für die Heimvernetzung. Die FRITZ!Box wird seit 2004 in Berlin entwickelt, in der EU produziert und in über 40 Ländern vertrieben. AVM beschäftigt aktuell 750 Mitarbeiter. Das Unternehmen erzielte 2018 einen Umsatz von 520 Millionen Euro. …

… und bringt an Fritzbos-Routern sehr viel Komfort – sogar Radio hören und RRS-Nachrichten lesen kann man mit ihm.
(Foto: Peter Pernsteiner)

… Die aktuellen Flaggschiffe unterstützen die neuesten Anschlusstechnologien wie Supervectoring 35b, DOCSIS 3.1, LTE und Glasfaser. Außerdem verfügen sie zusätzlich zum schnellen Internetzugang über sehr viele Möglichkeiten der Heimvernetzung. Schnelles Dualband-WLAN, Gigabit-WAN und -LAN-Anschlüsse geben das hohe Tempo vom Anschluss auch im Heimnetz weiter. Eine integrierte Telefonanlage, eine DECT-Basis für Telefonie und Smart-Home-Anwendungen ermöglichen Kommunikation über viele Kanäle. Das Betriebssystem FRITZ!OS hält alle Produkte auf einem aktuellen und sicheren Stand.”

 

Anwenderbericht – Mohren-Apotheke in München

Telefonanlage und vernetzte Rauchmelder

Reportage von Peter Pernsteiner

Die Münchner Mohren-Apotheke im Tal liegt in der Mitte zwischen dem Marienplatz und dem Isartor.
(Foto: Peter Pernsteiner)

Christian Neumeier ist seit 2005 Inhaber der Mohren-Apotheke im Tal in der Münchner Innenstadt. Bei der Modernisierung der Informations- und Kommunikationstechnik vertraute er jetzt erneut dem Team von Birnstiel EDV & Kommunikation.

Seit fast 35 Jahren ist Christian Neumeier approbierter Apotheker. Im Jahr 2005 verwirklichte er seinen Traum einer eigenen Apotheke und konnte die Mohren-Apotheke, in der er 18 Jahre als Angestellter beschäftigt war, übernehmen. Historisch gesehen ist die Mohren-Apotheke eine der ältesten Münchens, denn urkundlich wurde sie bereits 1438 erwähnt. Anfangs befand sie sich nördlich des Rindermarkts und im Lauf der Jahrhunderte wechselte sie einige Male ihren Standort, bis sie schließlich 1823 ins Tal verlegt wurde. 1944 wurde das zwischenzeitlich aufgestockte Gebäude zwar durch einen Fliegerangriff vollkommen zerstört, aber bereits 1952 wurde die Mohren-Apotheke an der selben Stelle wieder in einem Neubau bezogen. Natürlich bringt die Gebäudetechnik des inzwischen mehr als 65 Jahre alten Hauses immer wieder neue Herausforderungen. So hat Neumeier mittlerweile die gesamte Beleuchtung der Apotheke auf LED-Technik modernisiert.

In der Kommunikationstechnik sind die Innovationszyklen noch kürzer. Bei Übernahme der Apotheke waren ISDN und ein DSL-Anschluss mit 16 MBit/s das Maß vieler Dinge. Bereits 2015 zeichnete sich deutlich das Ende von ISDN ab und bereitete Christian Neumeier anfangs großes Kopfzerbrechen: „Wenn ich künftig nur noch übers Internet telefonieren kann, dann sollte ich vielleicht auch gleich den Provider wechseln und einen Highspeed-Anschluss beantragen.“ Ein großes Problem war diesbezüglich für Neumeier, „dass ich mir im laufenden Betrieb der Apotheke mit fast 65 Stunden Öffnungszeit an sechs Wochentagen plus regelmäßigen Nachtdiensten keinen Stillstand meines Telefons und auch meines Internetzugangs erlauben kann.“ Deshalb war für diese Umstellungen guter Rat von einem erfahrenen Profi gefragt.

Kontakt auf Empfehlung

In den Verkaufsräumen und auch im Labor und weiteren Räumlichkeiten der Mohren-Apotheke kommen eine Hybrid-IP-Telefonanlage und eine komfortable Gefahrenmeldeanlage zum Einsatz, die von Birnstiel EDV & Kommunikation projektiert und installiert wurden.
(Foto: Christian Neumeier)

„Damals habe ich auf Empfehlung meines Elektrikers Kontakt mit der Firma Birnstiel aufgenommen, um mich in Sachen IP-Umstellung beraten zu lassen“, resümiert Neumeier, „und das war im Nachhinein betrachtet eine sehr gute Entscheidung, die ich nicht bereue, denn Herr Birnstiel nimmt sich stets viel Zeit für die Beratung und Geräteauswahl und ist auch um wirtschaftliche Lösungen sehr bemüht.“ So kam es, dass der Kommunikationsumstieg in mehreren Etappen durchgeführt wurde, um kontinuierlich einsatzfähig zu bleiben. Im ersten Schritt wurde im März 2016 die alte Telefonanlage durch eine Hybrid 300 von Bintec Elmeg ersetzt. Dieses Hybrid-System mit zugerüstetem DECT-Modul für schnurlose DECT-Systemtelefone, eingebundenem Faxgerät und integriertem digitalem Anrufbeantworter konnte während der nächsten Monate ganz einfach über ISDN weiterarbeiten, unterstützte aber bereits von Anfang an die IP-Telefonie. Im Juni 2016 erfolgte die Umschaltung auf IP. Eine Fritzbox 7490 dient seither als Bindeglied zwischen dem Internet-DSL-Anschluss und der Firewall sowie einem Apotheken-Warenwirtschaftssystem mit Kassen, berührungslos funktionierenden EC-Karten-Terminals, Bestellcomputer, Netzwerkdrucker, Datenzugang zum Pharma-Großhandel und umfassender eigenständiger Firewall, die entsprechend durch Birnstiel angepasst werden musste. Die IP-Telefonanlage wurde mit dem Provider mit dem SIP-Protokoll angebunden (Session Initiation Protocol für Aufbau, Steuerung und Abbau von Kommunikationssitzungen). Schließlich sorgte Birnstiel EDV & Kommunikation im November 2016 für einen reibungslosen Wechsel vom bisherigen DSL-Anschluss auf den M-net-Breitband-Anschluss mit 50 MBit/s.

Neue Rauchmelder und neue Alarmanlage

In den letzten Jahren wurde die Mohren-Apotheke kontinuierlich modernisiert – auch in Sachen Beleuchtungstechnik.
(Foto: Peter Pernsteiner)

Über einen weiteren Telefonanschluss war bislang auch noch die Sicherheitstechnik der Apotheke angebunden. Im Sommer 2018 hat Christian Neumeier aber entschieden, dass er auch hier modernisieren sollte und bei dieser Gelegenheit die Rauchmelder-Technik überdenken sollte: „Bislang hatten wir noch klassische Einzel-Rauchmelder. Im Hinblick auf unsere weitläufigen Labor-, Büro- und Sozialräume im Obergeschoss des Gebäudes ist dies einfach nicht mehr zeitgemäß. Zudem wuchsen meine Bedenken, dass beispielsweise ein Brand im nicht immer besetzten Labor zu lange unbemerkt bleibt, weil man die im Rauchmelder integrierte Sirene bei starker Kundenfrequenz in den Verkaufsräumen vielleicht nicht hören könnte.“ Auch hier leistete Harry Birnstiel zunächst eine umfassende unverbindliche Beratung, die dann aber schnell in einen weiteren Auftrag des Apothekers mündete.

Birnstiel EDV & Kommunikation lieferte und installierte bereits Ende September eine umfassende Komplettlösung des bekannt-bewährten Alarmanlagenherstellers Telenot. Die Gefahrenmeldezentrale complex 200H wurde mit verschiedensten programmierbaren Meldekontakten und Bewegungssensoren vernetzt, die bereits im Falle eines Einbruchversuchs für eine automatische Alarmierung der Einsatzzentrale des dafür beauftragten Sicherheits-Dienstleisters sorgen. Zur deutlichen Steigerung der Alarmierungs-Zuverlässigkeit wurde die Zentrale zudem im November mit einem GSM-Mobilfunk-Modul ausgestattet, das im Alarmfall ergänzend zur kabelgebundenen Internet-Alarmierung das Mobiltelefonnetz nutzt. Schließlich wurden in die Alarmanlagenzentrale mit Hilfe eines Funk-Gateways elf neu installierte vernetzte Funk-Rauchwarnmelder FRM 285 eingebunden. Im Falle einer Rauchwarnung ertönen dadurch künftig nur wenige Sekunden später alle Rauchwarnmelder-Sirenen gleichzeitig. Zudem signalisiert das Telenot-System diesen Alarmfall natürlich ebenfalls an die Einsatzzentrale des Sicherheits-Dienstleisters.

Auch diesmal ist Christian Neumeier mit des Service von Birnstiel EDV & Kommunikation rundum zufrieden: „Ich bin begeistert, dass sowohl die Alarmanlage als auch die Brandmeldeanlage so schnell und problemlos in meiner Apotheke installiert werden konnte und dabei der laufende Betrieb im Laden nicht behindert wurde.“

Schöne Weihnachten wünscht Birnstiel

Vorweihnachtliche Grüße von Birnstiel EDV & Kommunikation
(Foto: Birnstiel)

Liebe Kunden und Freunde von Birnstiel EDV & Kommunikation,

mit dem heutigen vierten Advent kehrt sicherlich auch bei vielen von Ihnen/Euch endlich etwas mehr Entspannung vom Alltagsstress der Vorweihnachtszeit ein. Hinter uns liegen ebenfalls sehr hektische Wochen.

In den nächsten Tagen wollen wir deshalb unseren Mitarbeitern etwas Ruhe und Erholung gönnen. Wir bitten um Verständnis, dass unser Laden in der Burgstraße am 24. Dezember und auch nach den Weihnachtsfeiertagen sowie an Silvester geschlossen bleibt. Bereits am 2. Januar 2019 sind wir in unserem Laden wieder für Sie/Euch da. Für sehr dringende IT-Notfälle sind wir auch zwischen den Feiertagen telefonisch erreichbar.

Wir wünschen Ihnen/Euch und Ihren/Euren Familien schöne Weihnachten, geruhsame Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Herzlichst,
Ihr/Euer Harry Birnstiel samt Team

Praxistest Sky Ticket TV Stick

Fußball, Kino und mehr via Internet

Praxistest von Peter Pernsteiner

Der Sky Ticket TV Stick ist nur 83 mm lang und wird einfach in eine HDMI-Buchse des Fernsehers gesteckt.
(Foto: Peter Pernsteiner)

Seit September gibt es vom Pay-TV-Anbieter Sky einen kleinen TV-Stick fürs Internet. Mit diesem kompakten Gerät kann man ganz ohne Satellitenreceiver oder Kabel-TV-Anschluss beispielsweise das umfassende Live-Fußball-Angebot von Sky per Streaming ansehen – und dies sogar ohne 2-Jahres-Vertrag. Zur Wiedergabe des Streaming-Angebots an beispielsweise einem Highspeed-FTTH-Anschluss von Deutsche Glasfaser ist auch kein modernes Smart-TV-Gerät erforderlich – es genügt ein Flachbild-Fernseher, Computer-Monitor oder Beamer mit HDMI-Buchse für externe Videoquellen.

Was leistet der Sky Ticket TV Stick und ist er wirklich eine Alternative für Fußball-Fans, Freunde von großen Pay-TV-Serien oder Kinofilm-Liebhaber? Dieser Praxistest wird es zeigen und ist zusätzlich in einer Kurzfassung im aktuellen lokalen Bauinfo-Newsletter von Deutsche Glasfaser für Zorneding enthalten.

Pay-TV-Alternative – nicht nur für Fußball-Fans

Eingefleischte Fußballfans kommen derzeit am Pay-TV-Anbieter Sky nur schwer vorbei und benötigten zudem bislang eine passende Receiver-Settop-Box für eine Satellitenantenne oder einen Kabel-TV-Anschluss. Schließlich musste auch noch ein Vertrag mit mindestens 12 oder sogar 24 Monaten Laufzeit abgeschlossen werden. Auf Basis des Sky Ticket TV Sticks und dem Abo-Angebot „Sky Ticket“ geht das mit weniger als zwei Monaten Vertragslaufzeit – allerdings mit ein paar technischen Einschränkungen.

Zum Liefrumfang gehört neben dem Stick und der Funkfernbedienung auch ein USB-Steckernetzteil nebst Kabel.
(Foto: Peter Pernsteiner)

Obwohl der Sky Ticket TV Stick nur 11,5 x 21 Millimeter dick und 83 Millimeter lang ist, enthält er alles zum Streaming-Empfang von Sportsendungen, Kinofilmen und/oder Serien via Internet und Flachbildfernseher oder Beamer. Hierzu hat er am einen Ende einen HDMI-Stecker und am anderen Ende eine MicroUSB-Buchse zur Stromversorgung. Zum Lieferumfang gehört auch ein kompaktes USB-Steckernetzteil (5 Volt, 1 Ampere) und ein 145 Zentimeter langes USB-Kabel. Zur Bedienung hat der Stick lediglich an einer Seite eine Reset-Taste. Die gesamte Bedienung erfolgt über eine knapp 43 Millimeter schmale und ca. 20 bis 22 Millimeter flache Fernbedienung, die mit 142 Millimetern Länge sehr gut in der Hand liegt. Dieser Handsender hat eine sehr übersichtliche Anordnung seiner 18 Bedientasten an der Oberseite und steuert den TV-Stick ganz einfach mittels Funktechnik – man braucht also mit der Fernbedienung nicht in Richtung Stick zielen.

Eine nette Idee ist auch, dass die Fernbedienung zusätzlich an der Seite zwei Lautstärketasten für TV-Geräte hat – hierzu verfügt die Fernbedienung zusätzlich über einen integrierten Infrarot-Sender. Für die Anpassung der Lautstärketasten-Funktion an den jeweiligen Fernseher gibt es im Stick-Menü eine entsprechende Funktion zur interaktiven Suche/Auswahl des passenden Infrarot-Signals.

An einigen Fernseher reicht leider der Platz an der HDMI-Buchse nicht für den Stick …
(Foto: Peter Pernsteinerr)

Unterstützt auch 5.1- und 7.1-Soundwiedergabe

Der Streaming-Stick 3801 wurde von der Firma Roku entwickelt und produziert. Er liefert als Ausgangssignal wahlweise das Format 720p (1280×720 Pixel) oder das Full-HD-Format 1080p (1920×1080 Pixel). Sky selbst bietet bei Sky Ticket je nach Inhalt Programme und Filme in SD-Qualität oder im 720p-Format oder im Full-HD-Format 1080p (1920×1080 Pixel mit 25 Vollbildern pro Sekunde). Ultra-HDTV-Inhalte in 4K-Auflösung können leider nicht mit dem Sky Ticket TV Stick wiedergegeben werden. Akustisch unterstützt der Stick digitalen Surround-Sound, sofern das TV-Gerät via HDMI die 5.1- bzw. 7.1-Wiedergabe ermöglicht. Mit dem Internet wird der Stick via WLAN verbunden – er arbeitet sowohl bei 2,4 GHz als auch im 5 GHz-Frequenzbereich – schade ist aber, dass er im 5 GHz-Funkband nur vier der 19 in Europa üblichen Funkkanäle unterstützt (Kanäle 36, 40,44 und 48). Wer den Stick auf 5 GHz nutzen möchte, sollte dafür sorgen, dass der WLAN-Router dann nur auf den untersten vier Funkkanälen arbeitet.

… ein HDMI-Verlängerungskabel ist dann die Lösung – das gibt es im Handel für wenige Euro.
(Foto: Peter Pernsteiner)

Zudem sollte man sicherstellen, dass der WLAN-Router oder ein WLAN-Heim-Repeater nicht zu weit vom Stick entfernt aufgestellt ist. Probleme kann es nämlich insbesondere dann geben, wenn die HDMI-Buchse auf der Rückseite des TV-Gerätes liegt und der Stick nur flach parallel zur Rückwand angesteckt werden kann. Je nach TV-Gerät ist leider auch möglich, dass der Stick gar nicht in die entsprechende HDMI-Buchse passt – insbesondere, wenn die Buchse etwas versenkt angeordnet ist. Für diese Fälle sollte im Zubehörhandel ein möglichst mindestens 50 cm langes HDMI-Verlängerungskabel angeschafft werden. Das hat auch den Vorteil, dass die im Stick integrierte WLAN-Antenne nicht mehr unmittelbar am TV-Gerätegehäuse sitzt und dadurch funktechnisch leichter mit dem Router kommunizieren kann.

Welche Sky-Angebote kann man sehen

Das Hauptmenü des Sky Ticket TV Sticks.
(Foto: Peter Pernsteiner)

Jetzt zur vielleicht wichtigsten Frage: Was kann der Stick streamen? Das hängt natürlich in erster Linie davon ab, welche Sky-Angebote man abonniert. Um es gleich vorne weg zu sagen – der Stick ist kein vollwertiger Ersatz für das Gesamtangebot von Sky, beherrscht aber Teile davon recht gut. Hierzu muss man via Internet ein „Sky Ticket“ buchen.

Zur Auswahl stehen drei verschiedene Sky Tickets, die natürlich auch miteinander kombiniert werden können:

  • Das „Entertainment Ticket“ für 9,99 Euro pro Monat ist für Fans von Serien interessant und beinhaltet Serienstaffeln wie Britannia, Das Boot, Game of Thrones, Rom, Supernatural und Westworld sowie zahlreiche Dokumentationen von Discovery, National Geographic, Spiegel Geschichte und anderen. Die Videoauflösung beträgt je nach Inhalt SD, 720p oder 1080p25.
  • Das „Cinema Ticket“ für 9,99 Euro*1) pro Monat ist für Filmliebhaber gedacht und beinhaltet viele aktuelle Kino-Blockbuster bis hinzu Cars 3, Coco, Happy Family, Jumanji – Willkommen im Dschungel, Lego Ninjago Movie, Pacific Rim Uprising und Spider-Man Homecoming. Ab 21.12. kann dann beispielsweise Tomb Raider abgerufen werden, ab 25.12. Avengers Infintiy War und ab 1.1.2019 Fack ju Göhte 3. Zudem kann man per PC-Player oder Smartphone-App auch Live die Programme Sky Cinema und Disney Cinemagic ansehen – dies war im Test leider per Stick nicht möglich. Die Videoauflösung beträgt je nach Inhalt SD, 720p oder 1080p25.
    (Anmerkung 1*): ob das Cinema Ticket nach Ablauf eines Neukundenvertrags 9,99 oder 14,99 Euro pro Monat kostet, war zum Zeitpunkt dieses Testberichts leider nicht klar ersichtlich – im Auswahlfenster für eine Cinema Ticket-Verlängerung hieß es 14,99 Euro, aber in den kleingedruckten Rechtstext-Anmerkungen zum Cinema Monatstickets stand: „Ab dem zweiten Monat beträgt der Preis für das Cinema Monatsticket € 9,99 mtl. Laufzeit unbefristet.“)
  • Ein Blick auf das Sportangebot von Sky Ticket.
    (Foto: Peter Pernsteiner)

     

    Das „Supersport-Ticket“ für 29,99 Euro pro Monat ist schließlich unter anderem für die Fußball-Fans interessant, denn es ermöglicht den Live-Abruf der UEFA Champions League als Einzelübertragung oder Konferenzschaltung, der Fußball-Bundesliga und 2. Bundesliga sowie des DFB-Pokals. Außerdem gibt es unter anderem die Handball-Bundesliga sowie die großen Golf- und Tennisturniere ebenfalls live. Die Videoauflösung der Sportsendungen ist laut Sky bei Sky Ticket in SD-Qualität. Für Full HD oder UHD benötigen Kunden ein Sky Q-Abo.

Kündigung zum Monatsende

Im Normalfall beträgt die Mindestvertragslaufzeit immer den Rest des laufenden Monats der Buchung (mit Abrechnung auf den Tag genau) plus den kompletten Folgemonat. Die Buchung der Kosten erfolgt immer zu Beginn eines Monats, also erstmals am Monatsanfang des Folgemonats. Das jeweilige Abo verlängert sich automatisch um einen Folgemonat, wenn es nicht sieben Tage vor dem Ablauf des jeweiligen Monats gekündigt wird.

Wer nur gelegentlich Fußballspiele sehen will, kann auch ein Supersport-Tagesticket für 9,99 Euro oder ein Supersport-Wochenticket für 14,99 Euro buchen.

Die Fernbedienung des Sky Ticket TV Stick wir mit zwei AAA-Batterien versorgt.
(Foto: Peter Pernsteiner)

Attraktive Startpakete mit kostenlosem Stick

Seit geraumer Zeit gibt es zudem zu immer wieder mal leicht variierenden Konditionen drei sehr interessante Kombi-Startpakete mit ermäßigten Monatskosten und einem kostenlosen zugesandten Sky Ticket TV Stick, den der Kunde behalten kann. Aktuell laufen diese Angebote unter dem Motto „Sky Ticket Weihnachts-Special“ – für jeweils 19,99 Euro inklusive Entertainment-Ticket oder Cinema-Ticket bis einschließlich Ende März 2019 bzw. für 29,99 Euro inklusive Supersport-Ticket bis Ende Januar 2019. Wer allerdings mehr als ein Ticket nutzen möchte, muss die weiteren Tickets leider zum regulären Preis hinzu buchen.

Für die Buchung der Sky Tickets und auch der Kombi-Startpakete muss man zunächst erst einmal einen entsprechenden persönlichen Account einrichten, über den die jeweiligen Tickets abgerechnet werden können – wahlweise per Bankeinzug vom Girokonto, per Kreditkarte oder via PayPal-Konto. Die Einrichtung des Kontos war unter https://skyticket.sky.de im Praxistest in wenigen Minuten erledigt und der Sky Ticket TV Stick kam bereits am nächsten Tag per kostenloser Paketsendung zuhause an.

Sofort am PC oder Tablet loslegen

So präsentiert sich Sky Ticket auf einem PC.
(Screenshot: Peter Pernsteiner)

Wer nicht warten will, bis der Stick eintrifft, kann nach der Ticket-Buchung sofort an einem PC/Notebook (ab Windows 7) oder Apple-MAC (ab OS 10.9) loslegen. Hierzu muss lediglich eine kostenlose Player-Software aus dem Internet herunter geladen werden. Auch eine Sky Ticket App für Android- bzw. iOS-Smartphones/Tablets ist kostenlos verfügbar (Android ab Version 4.2 und iOS ab Version 9.0). Außerdem kann Sky Ticket auch per Apple TV 4, PlayStation 4, Xbox One, LG-TVs mit web OS ab Gerätebaujahr 2014, Samsung-Smart-TVs mit Betriebssystem Tizen ab Gerätebaujahr 2015, Google Chromecast und Sky TV Box wiedergegeben werden.

Im ersten Test mit einem Windows 10-Laptop war dies die Software SkyTicket-Windows.exe mit einer Größe von knapp 50 MB. Die ganze Installation war in wenigen Minuten erledigt. Wird der Sky Ticket Player am PC gestartet, erscheint ein Vorschaufenster, das auffordert per Mausklick auf die Sky Ticket Webseite zu gehen. Dort sollte man sich zunächst mit Benutzerkennung oder E-Mail-Adresse und 4-stelligem Passwort an seinem Account anmelden und dann den gewünschten Film oder das entsprechende Sport-Programm selektieren. Und schließlich muss nur noch auf das Feld „Jetzt ansehen“ geklickt werden. Alternativ kann man auch auf dem Feld „Meine Inhalte“ seine noch nicht bis zum Ende geschauten Filme weiterschauen.

Der Sky Ticket Player kann am PC individuell skaliert werden – aus Copyright-Gründen wird die Darstellung des Sky-Filminhalts bei einem Screenshot technisch unterbunden.
(PC-Screenshot: Peter Pernsteiner)

Dann öffnet sich ein Fenster, mit Button „Sky Ticket öffnen“ und schließlich öffnet sich der PC-Ticket-Player, der individuell auf dem PC-Monitor skaliert werden kann oder als Full-Screen angezeigt wird. Der Film kann nun an beliebigen Stellen per Mausklick unterbrochen oder in 10-Sekunden-Schritten gesprungen werden. Zudem erscheint bei Mausbewegung unten eine Zeitleiste mit Farbbalken und Minuten:Sekunden-Angabe, um gezielt an eine Stelle im Film zu springen. Im Praxistest war die Bildqualität am PC recht ordentlich. Schade war aber, dass ein Kinofilm im Breitbildformat selbst auf einem 21:9-Computermonitor mit 2560×1080 Pixeln Auflösung nicht in voller Größe dargestellt werden konnte, sondern nur mit schwarzen Balken an den Seiten und oben sowie unten.

Ähnlich läuft die Film- und Fußballwiedergabe auch beispielsweise auf einem Smartphone oder Tablet-Computer ab. Allerdings sollte man nichts überstürzen, weil mit einem Sky Ticket-Account zunächst insgesamt nur vier Geräte oder Apps registriert werden können – wer dies nicht beachtet, kann den Sky Ticket TV Stick erst im nächsten Monat nutzen.

Bis zu vier Sticks, Computer oder Apps einsetzbar

Der Sky Ticket TV Stick kommt per DHL in einem vorbildlich kompakten Versandkarton.
(Foto: Peter Pernsteiner)

Bereits am nächsten Tag kam der Sky Ticket TV Stick per DHL in einem vorbildlich kompakten Versandkarton (ca. 18,5 x 10,5 x 4,8 cm). Nun musste nur noch der Stick samt Stromversorgung angesteckt und die Fernbedienung mit den mitgelieferten AAA-Batterien bestückt werden. Dann musste der Stick ans eigene WLAN mit Passwort angemeldet werden (per Fernbedienung und Bildschirmdialog). Anschließend musste noch die Kundennummer oder die E-Mail-Adresse des Sky Ticket-Accounts sowie das dazugehörige Sky Ticket-Passwort eingegeben werden. Auf einen Sky Ticket Account können bis zu vier Geräte registriert werden – also beispielsweise ein Sky Ticket TV Stick, ein Computer, eine Smartphone-App und PlayStation 4. Auch mehr als einen Stick kann man in seinem Account registrieren – das ist dann praktisch, wenn man mehrere Fernseher in der Wohnung hat und nicht jedes Mal umständlich den Stick umstecken will.

Allerdings ist immer nur ein einziges Videostreaming möglich – man kann also im Gegensatz zu beispielsweise einem Komfort-Netflix-Account nicht gleichzeitig an zwei oder mehr Geräten seinen Ticket-Account ansehen. Wer sich aber beispielsweise mit bis zu drei Freunden oder Verwandten über die zeitweise Nutzung von Sky einigt, könnte wohl tatsächlich ein Sky Ticket mit diesen teilen. Außerdem kann man leider nicht freizügig zwischen mehr als vier Geräten oder Computern wechseln. Wird eines der vier genutzten Geräte abgemeldet, muss man bis zum Monatsende warten, um wieder ein viertes Gerät anmelden zu können. Dies war im Praxistest etwas ärgerlich, weil wir auch mal vorübergehend ausprobieren wollten wie Sky Ticket auf einem Smartphone aussieht. Danach wollten wir auf einen Tablet wechseln und haben leichtfertig das Smartphone abgemeldet. Anschließend konnten wir dann nicht einmal mehr das Smartphone erneut anmelden sondern müssen nun ungeduldig bis zum 1.1.2019 warten.

Einfache Bedienung des Sticks

Dei Rubriken des Sky Cinema-Ticket-Angebots bei der Wiedergabe per Stick.
(Foto: Peter Pernsteiner)

Die Wiedergabe von Filmen oder beispielsweise Fußball-Livesendungen ist per Stick noch einfacher als am Computer, weil man sich nicht bei jeder Inbetriebnahme anmelden muss. Zum Hauptmenü des Sticks gelangt man schnell und einfach über die Fernbedienungstaste mit dem Haus-Symbol. Dann wird per Navigations-Tasten zunächst zu Sky Ticket gewechselt und per OK bestätigt. Schließlich selektiert man entweder interaktiv einen zuletzt angeschauten Film oder sein abonniertes Programmpaket. Im Cinema-Paket gibt es beispielsweise verschiedene Rubriken und man tippt die ersten Buchstaben des gesuchten Film ein.

Ist der gewünschte Film gefunden, muss nur noch OK auf der Fernbedienung gedrückt werden und schon kann es losgehen. Für schnelle Sprünge kann man direkt auf die Vorwärts- bzw. Rückwärtstaste tippen – die Sprünge erfolgend dann je nach Anzahl der Tastendrucke in Schritten zu 2, 6, 12, 30, 60 oder 120 Sekunden. Und natürlich gibt es auch hier eine Pausetaste für beliebig lange Unterbrechungen.

Bereits mit DSL ist eine gute Wiedergabequalität möglich

Die Bildqualität ist bei vernünftiger WLAN-Versorgung sehr gut – im Praxistest war auch an einem Telekom-DSL-Anschluss mit ca. 13 MBit/s tatsächlich verfügbarer Datenrate ein guter Kinofilmgenuss möglich – allerdings nur, wenn niemand weiterer gleichzeitig im Internet intensiver surft oder spielt. Der zweite Praxistest in Verbindung mit einem Highspeed-Anschluss von Deutsche Glasfaser verlief natürlich absolut reibungslos.

Während des Tests haben wir mehrmals in verschiedenste Kinofilme reingeschaut – auf einem UHD-Fernseher mit 49 Zoll Diagonale bereiteten diese viel Freude, obwohl sie ja bei Sky Ticket nicht in UHD gestreamt werden. In Verbindung mit einem 5.1-tauglichen AV-Receiver gab es im Praxistest sogar ein echtes Surround-Sound-Kinofeeling.

Für jeden Film gibt es einen Informationstext inklusive Angabe der Filmlänge, Altersfreigabe und eventueller Verfügbarfkeit von Untertiteln.
(Foto: Peter Pernsteiner)

Sehr erfreulich war im Praxistest übrigens auch die Reichweite der Fernbedienung. Sowohl der Stick ließ sich per Funk aus ca. 9 Metern Entfernung zuverlässig bedienen als auch die TV-Lautstärkeregelung per Infrarot. Allerdings funktionierte die Funkfernbedienung im Test erst in Verbindung mit einem HDMI-Verlängerungskabel zuverlässig, das dafür sorgte, dass der Stick nicht mehr direkt am TV-Geräte-Gehäuse anlag.

Funktioniert auch in einem Gäste-WLAN

Wer den Stick mal bei Freunden oder in einem Hotel mit vernünftiger Breitband-Internet-Datenrate verwenden will, kann dies ebenfalls sehr einfach realisieren. Am einfachsten ist es, wenn man für das Gäste-WLAN lediglich ein Passwort für die Verschlüsselung eingeben muss – dies erfolgt über das WLAN-Konfigurationsmenü. Wenn man für das Gäste-WLAN zusätzlich einen speziellen Zugangscode erhalten hat, der im Normalfall beim ersten Internet-Abruf per Browser abgefragt wird, ist dies natürlich mit dem Stick allein nicht möglich. Allerdings hat Roku auch hierfür eine Lösung vorgesehen, die natürlich im Praxistest ebenfalls ausprobiert wurde. Selektiert man im WLAN-Menü, dass es sich um ein öffentliches WLAN-Netz handelt, erscheint auf dem TV-Gerät eine Bedienhilfe. Sie informiert, dass man zunächst mit Hilfe eines Smartphones eine „Peer-to-Peer“-WLAN-Direktverbindung zum Roku-Stick aufbauen soll, um darin mithilfe eines Browsers den Zugangscode einzugeben. Dann wird diese Verbindung wieder verlassen und schon meldet sich der Stick erfolgreich im Gäste-WLAN an.

Nicht nur Sky Ticket am Stick verfügbar

Der Sky Ticket TV Stick enthält auch verschiedene Apps – unter anderem mit einen Medienplayer, YouTube und diversen Mediatheken.
(Foto: Peter Pernsteiner)

Der Sky Ticket TV Stick kann nicht nur für das Streaming von Sky-Inhalten genutzt werden. Hierzu lassen sich in einem Menü verschiedenste Apps auswählen und auf dem Stick installieren. So gibt es unter anderem Apps für Deezer, GoPro, RedBull-TV und YouTube sowie für die Mediatheken von ARD, Arte, Deutsche Welle und ZDF. Auch ein netter Media-Player zur DLNA-Wiedergabe von Fotos, Musik und Videos aus dem Netzwerk ist als App installierbar.

Im Praxistest hielt sich der Stromverbrauch des Sticks in erfreulichen Grenzen. Während der Filmwiedergabe hat unser Energieverbrauchs-Messgerät eine Leistungsaufnahme von ca. 2,6 Watt angezeigt. Im Standby-Betrieb lag der Verbrauch bei 2,1 Watt. Nach vier Stunden Inaktivität soll der Stick in einen Low-Power-Standby-Betrieb gehen – im Test hat dies aber leider nicht funktioniert. Wer den Stick nicht rund um die Uhr einsetzt, sollte vielleicht besser das Netzteil ausstecken, denn der Stick ist erfreulicher Weise bereits nach 35 Sekunden Bootzeit einsatzfähig.

Fazit

Während der Sky-Wiedergabe per Stick kann man Pausieren oder in Schritten zu 2, 6, 12, 30, 60 oder 120 Sekunden vor- und zurückspulen.
(Foto: Peter Pernsteiner)

Wenn man bedenkt, dass der Sky Ticket TV Stick in Verbindung mit einem Sky Ticket Account derzeit je nach Aktionsangebot als kostenlose Dreingabe geliefert wird, kann sich das Ticket-Angebot von Sky wirklich sehen lassen. Insbesondere für Fußball-Fans, die eigentlich auf die sonstige Sky-Programmvielfalt verzichten könnten, ist Sky Ticket eine sehr interessante günstigere Alternative zu einem regulären Sky-Abo. Sehr freuen dürften sich auch Fußball-Fans mit einem Highspeed-Anschluss von Deutsche Glasfaser, die an ihrem Haus keine Satellitenantenne anbringen dürfen und keinen Kabel-TV-Anschluss nutzen können. Sie können nun dank Sky Ticket und dem TV Stick endlich ebenfalls Live-Fußball-Spiele von Sky ansehen.

Ob das Cinema-Ticket und auch das Entertainment-Ticket von Sky lohnenswert ist, hängt natürlich von den individuellen Filmwünschen und vom jeweiligen Programmangebot ab. Ich kann und möchte nicht beurteilen, ob beispielsweise Netflix, Amazon Prime oder andere Abrufdienste bessere Film- oder Serienangebote haben, als Sky. Das von Sky angebotene Kinofilm- und Serienangebot braucht sich aber wirklich nicht verstecken und bereitete im Praxistest große Freude.

Der Sky Ticket TV Stick samt Fernbedienung im Praxistest.
(Foto: Peter Pernsteiner)

Birnstiel darf jetzt auch elektrische Anlagen anschließen

Harry Birnstiel hat wieder einmal die Schulbank gedrückt und sich umfassend weitergebildet

Harry Birnstiel darf jetzt auf Basis seines Sachkundenachweises bei der Innung für Elektro- und Informationstechnik auch größere elektrische Anlagen anschließen
(Foto: Birnstiel)

In den letzten Monaten hat Harry Birnstiel, der Inhaber von Birnstiel EDV & Kommunikation, so  manche Abend- und Wochenendstunden damit verbracht, sich in einem Weiterbildungskurs und durch die umfassende Lektüre von Fachbüchern sachkundig für den Anschluss elektrischer Anlagen an das Niederspannungsnetz zu machen.

Am 22.10.2018 hat er bei der Innung für Elektro- und Informationstechnik München die entsprechende Prüfung abgelegt und auf Anhieb bestanden. Dieser Sachkundenachweis bestand aus
– einem schriftlichen Kenntnisnachweis der entsprechenden Vorschriften, Normen und Bestimmungen (Regelprüfungsdauer 100 Minuten)
– einer praktischen Prüfung am VDE-Prüfplatz für die Durchführung von Prüfungen, Messungen und Fehlersuche (Regelprüfungsdauer 30 Minuten)
– einem auf den beiden erstgenannten Prüfungen bezogenen Fachgespräch (Regelprüfungsdauer 30 Minuten).

Auf Basis dieses Erkenntnisnachweises ist Harry Birnstiel jetzt berechtigt, dass sein Unternehmen Birnstiel EDV & Kommunikation unter anderem
elektrische Anlagen projektieren, anmelden, inbetriebnehmen und prüfen darf
Schaltanlagen und Verteiler projektieren und bauen darf

Harry Birnstiel hat am 22.10.2018 bei der Innung für Elektro- und Informationstechnik München den Sachkundenachweis für den Anschluss elektrischer Anlagen an das Niederspannungsnetz absolviert.
(Scan des Zertifikats von Harry Birnstiel)

Damit ist es nun bei Birnstiel EDV & Kommunkation endlich auch möglich, beispielsweise im Rahmen der Installation von Servern, Computern, Routern, Glasfaserverkabelungen, Inhausnetzwerken, etc. eventuelle hierfür erforderliche zusätzliche Stromanschlüsse, Stromleitungen und Steckdosen in größerem Rahmen zu installieren. Bisher musste für größere Elektroinstallationen immer separat ein Elektroinstallateur beauftragt werden. Dadurch hat es in der Vergangenheit bei so manchen Projekten Verzögerungen sowohl in der Projektierung als auch in der Realisierung gegeben.

Der Fernmeldeanlagenelektronikermeister Harry Birnstiel freut sich sehr, dass er jetzt dank seines Sachkundenachweises nicht mehr jedes Mal im Rahmen eines größeren IT-Projektes für erforderliche Elektroinstallationen umständlich separat einen Elektroinstallateur hinzuziehen muss, sondern alles aus einer Hand anbieten und realisieren kann.

Neue Ausgabe “Glasfaser-News für Zorneding” von Deutsche Glasfaser herausgekommen

Heute lag in unserem E-Mail-Eingang von Deutsche Glasfaser die zweite Ausgabe der “Glasfaser-News für Zorneding”.

Sie enthält wieder viele aktuelle Infos zum Baufortschritt des Projektes in Zorneding.
Zudem gibt es einen Beitrag mit interessanten Aspekten von den DG-Sprechstunden im Service-Büro Herzogplatz.
Außerdem wurde Rainer Staar, Roll-Out-Manager von Deutsche Glasfaser, interviewt und befragt, wann unser Projekt in Zorneding endlich fertig wird.
Schließlich gibt noch eine Info, die vielleicht für Kunden mit einem langjährig genutzten T-Online-E-Mail-Account interessant sein dürfte.

Wer den komplette Newsletter lesen will – unter diesem Link kann er als PDF-Datei herunter geladen werden!

Wir haben uns die jetzt erschienene zweite Ausgabe der “Glasfaser-News für Zorneding” gleich ausgedruckt und diese nun schnell mal abfotografiert.
(Foto: Birnstiel EDV & Kommunikation)

Neue Infovideos von Deutsche Glasfaser und weitere interessante Videos

Letzte Woche hat Deutsche Glasfaser drei neue Infovideos zu folgenden Themen veröffentlicht:

– Die Hausbegehung für den Glasfaseranschluss
– So wird Ihr Haus an das Glasfasernetz angeschlossen
– Verlegung der Glasfaser im Haus

Ergänzend dazu folgen anschließend auch noch zwei nette Reportagen aus Zorneding, die Peter Pernsteiner für seinen YouTube-Kanal über folgende Themen gedreht hat:

– Tiefbau mit Erdrakete fpr FTTH-Hausanschluss
– Technik-Einblick in den PoP-Hauptverteiler von Zorneding

Hier nun der Reihe nach diese drei Videos von Deutsche Glasfaser und die beiden Reportagen aus Zorneding

Die Hausbegehung für den Glasfaseranschluss

In diesem Video erklärt Deutsche Glasfaser die Abläufe beim Hausbegehungstermin durch den Generalunternehmer.

So wird Ihr Haus an das Glasfasernetz angeschlossen

In diesem Video wird der Bau des Glasfasernetzes in Ihrem Ort beschrieben und alle einzelnen Schritte, wie die Glasfaser bis in Ihr Haus verlegt wird, werden erklärt.

Verlegung der Glasfaser im Haus

In diesem Video erklären wir ausführlich, wie die Glasfaseranschluss in Ihrem Haus verlegt wird und welche Vorbereitungen getroffen werden sollten.

Tiefbau mit Erdrakete fpr FTTH-Hausanschluss

In dieser Videoreportage von Peter Pernsteiner sieht man, wie innerhalb von nur drei Stunden vor seiner Haustüre am 12.10.2018 per Erdrakete alle Tiefbauarbeiten für seinen Hausanschluss erledigt wurden

Technik-Einblick in den PoP-Hauptverteiler von Zorneding

In dieser Videoreportage von Peter Pernsteiner vom 17.5.2018 können Technikbegeisterte sehen, wie es in der Glasfaser-PoP-Verteilerstation im Zornedinger Ortsteil Pöring aussieht und wie prinzipiell darin der Verlauf der Glasfasern von den Teilnehmern zum Internet-Backbone-Netz erfolgt.

Hans Fent, 1. Bürgermeister der Gemeinde Aßling (links), freut sich sehr auf eine konstruktive Breitbandausbau-Zusammenarbeit mit Peter Reisinger, Regionalleiter von Deutsche Glasfaser in Bayern.
(Foto: Deutsche Glasfaser)

Als Vertriebspartner von Deutsche Glasfaser (u.a. für Aßling und Zorneding) freuen wir uns sehr, dass nun die Gemeinde Aßling gemäß einer aktuellen Pressemeldung vom 25.10.2018 ebenfalls im gesamten Hauptort ein FTTH-Netz von Deutsche Glasfaser realisiert bekommt, obwohl die Quote mit 38 Prozent der mehr als 1000 Wohnungen nicht ganz erreicht wurde. Die schlechte Quote hängt sicher auch damit zusammen, dass der gesamte Hauptort bereits per VDSL/Vectoring von Telekom versorgt wird. Der dortige Bürgermeister Hans Fent ist sehr glücklich über die Ausbauentscheidung von Deutsche Glasfaser, weil inzwischen seine Bürger merken, dass Glasfasern eine echte Chance sind: „Viele unserer Bürger haben mittlerweile gemerkt, dass der immer stärker werdende Datenhunger ihrer Computer mit einem VDSL- oder Vectoring-Anschluss mit Kupferleitungen nicht wirklich zukunftssicher ist. Einige waren sogar bitter darüber enttäuscht, dass statt der angepriesenen 50 oder 100 Megabit pro Sekunde in ihren Wohnungen tatsächlich deutlich weniger Datenrate angekommen ist.”

Nachdem Birnstiel EDV & Kommunikation auch in Aßling Vertriebspartner von Deutsche Glasfaser ist, kann unser Unternehmen den dortigen Bürgern ebenfalls bei der Installation von Leerrohren, alternativen Netzwerkkomponenten, Routern und mehr behilflich sein. Die Bürger von Aßling können sich gerne uns schon mal im Vorfeld im Glasfaserbereich unserer Homepage informieren oder einen Beratungstermin vereinbaren. Wir weisen in diesem Zusammenhang noch einmal darauf hin, dass unsere Installationsberatungen über den Umfang einer “Hausbegehung” deutlich hinaus gehen und deshalb auch nicht kostenlos möglich sind.

Bei einer Hausbegehung protokolliert der Begeher gemeinsam mit dem Kunden, wo die Leitung zum Haus verlegt werden soll, wo der Hausübergabepunkt (HÜP) und wo das Netzabschlussgerät (NT) von Deutsche Glasfaser bei den Anschlussarbeiten installiert werden sollen. Der Kunde muss dann bis zu den Bauarbeiten dafür sorgen, dass vom Ort des HÜP zum Ort des NT ein durchgängiges Leerrohr oder ein geeigneter Kabelkanal vorhanden ist. Weitere Infos hierzu gibt es beispielsweise auf unserer Homepage unter diesem Link: https://www.birnstiel.de/glasfaser/wie-kommt-die-glasfaser-ins-haus/

Professioneller Virenschutz von Birnstiel

Dieses Beispiel zeigt einen typischen Warnhinweis eines Internet-Sicherheitspakets, der an das Ende der Lizenzlaufzeit erinnert. Jetzt muss in der Regel schnell gehandelt werden, damit der Computer auch weiterhin optimal geschützt wird.
(Screenshot: Peter Pernsteiner)

Erinnerungsservice und automatische Verlängerung

Bei Internet-Sicherheitsprogrammen für PCs, Server und mobile Geräte wie Smartphones oder Tablets gibt es inzwischen auf dem Markt eine recht große Auswahl. Birnstiel EDV & Kommunikation hat ebenfalls bewährte Security-Pakete im Sortiment und bietet seinen Kunden zudem einen besonderen Service, wenn das Ende der Lizenzlaufzeit naht.

von Peter Pernsteiner

Wer vor Virenangriffen per Internet oder E-Mail sicher sein will und auch sein Telebanking zuverlässig schützen möchte, greift in der Regel schon lange auf ein Internet-Sicherheitspaket zurück. Birnstiel EDV & Kommunikation hat in diesem Sektor sehr gute Erfahrungen mit ESET und Trend Micro und bietet unterschiedlichste Pakete dieser Hersteller an – sowohl in Form von Einzelplatz-Lizenzen als auch für Unternehmen mit 5, 20, 100 oder mehr Mitarbeitern.

In der Regel haben die Virenschutzprogramme eine Laufzeit von einem oder mehreren Jahren und wenn die Lizenzlaufzeit dem Ende entgegen geht, erscheint am Computer des Öfteren eine markante Warnmeldung. Dann muss die Lizenz verlängert werden. Hierzu ist meist ein neuer Lizenzschlüssel vom Hersteller des Sicherheitspakets zu erwerben und in jedem zu schützendem Computer, Server, Smartphone, etc. einzugeben. Wenn mit dem Laufzeitende auch der Hersteller des Antivirus-Programms gewechselt wird, muss man zudem das alte Paket zeitraubend deinstallieren und die Software des neuen Herstellers downloaden und installieren.

Verlängerungskomfort von Birnstiel

Wer sein Internet-Security-Paket bei Birnstiel EDV & Kommunikation erworben hat, kommt seit kurzem in den Genuss einer besonderen kostenlosen Dienstleistung. Das Team von Harry Birnstiel erinnert seine Virenschutz-Kunden rechtzeitig vor dem Ende der Lizenz-Laufzeit und bietet je nach Hersteller verschiedenste Verlängerungs-Optionen zu Sonderkonditionen, die auch noch günstiger sind, als der Neuerwerb derselben Software.

Wer bei Birnstiel EDV & Kommunikation rechtzeitig seine Security-Software-Lizenz verlängern lässt, braucht an seinen Computern nichts tun, weil die Verlängerung dann automatisch im Rahmen des täglichen Security-Updates erfolgt.
(Screenshot: Peter Pernsteiner)

Hat der Kunde bei Birnstiel daraufhin eine Verlängerungsoption erworben, braucht er sich um nichts weiteres zu kümmern. Der Lizenzschlüssel bleibt nämlich unverändert bestehen und muss auch nicht manuell in jeden PC zur Laufzeitverlängerung eingetippt werden, sondern wird vollautomatisch im Rahmen des täglichen Security-Updates angepasst. Die Laufzeit verlängert sich auch nicht zum Datum des Erwerbs, sondern exakt entsprechend dem Datum der bisherigen Laufzeit um ein, zwei oder mehr Jahre. Für diesen Bericht wurde die automatisierte Lizenzverlängerung wenige Tage vor dem regulären Lizenzablauf durch den Erwerb einer ESET-Verlängerung bei der Firma Birnstiel praktisch ausprobiert und funktionierte tatsächlich ohne weitere Handgriffe an den eigenen Computern.

Auf Wunsch berät Birnstiel EDV & Kommunikation seine Kunden auch gerne bei der Auswahl eines für ihre Bedürfnisse optimalen Internet-Sicherheitskonzepts und steht zudem als Dienstleister für die Installation einer entsprechenden Hard- und Software zur Verfügung.

 

Telefon
Kontakt